© Stadt Landshut

Verbotsschilder an „Futter-Hotspots“

Kleine Kinder lieben es:
An Flüssen oder Bächen die Enten zu füttern.
Die Städte und Gemeinden tolerieren das, obwohl die Wasservögel das Futter gar nicht brauchen.
In der Landshuter Flutmulde ist das Geschehen aber ausgeufert.
An manchen Stellen liegen altes Brot und Semmeln – massenweise.
Kranke Wasservögel und angelockte Ratten sind die Folge.
Darum hat die Stadt jetzt ein erster „Füttern verboten“ Schild an der Pfettrach aufgestellt.
Weitere Schilder an „Futter-Hotspots“ in Landshut folgen.

Ein Verstoß gegen das Verbot kann sogar als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.
Aber nicht nur für die Vögel ist das übermäßige Füttern mit Brot oder Semmeln schädlich.
Auch das Gewässer selbst kann Schaden nehmen.
So kann es zu einer Überdüngung des Gewässers kommen.
Das Wasserwirtschaftsamt Landshut betont, dass auch Algen- und Schlammbildung durch nicht gefressenes altes Brot entstehen.