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Urteil im Rechtsstreit um Tina Turner-Double

Es ist fast eine unendliche Geschichte:
Der Streit um ein Werbeplakat einer Passauer Konzertagentur.
Auf dem Poster ist ein Tina Turner-Double zu sehen.
Die echte Tina Turner findet, dass ihr die Doppelgängerin zu ähnlich sieht.
Und dass der Eindruck entstehen könnte, der Superstar persönlich steht auf der Bühne.
Mit dem Thema haben sich schon einige Gerichte auseinander gesetzt.

Heute ist der Bundesgerichtshof an der Reihe.
Fraglich ist, wie der erste Zivilsenat in Karlsruhe die Kunstfreiheit auf der einen Seite und das Recht am eigenen Bild und Namen auf der anderen Seite gewichtet.
Bei der Verhandlung im November sah es so aus, als könnte das Urteil des Oberlandesgericht Köln Bestand haben.
Hier hatte Turner in zweiter Instanz verloren.
Am Landgericht Köln war sie noch als Siegerin aus dem Prozess hervorgegangen.