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Tourismus-Bilanz: NGG gegen längere Arbeitszeiten

Die Gewerkschaft Nahrung Genuß Gaststätten Niederbayern lehnt längere Arbeitszeiten im Gastgewerbe ab.
Der heimische Tourismus könne solide Zahlen vorweisen.An der guten Bilanz hätten die Beschäftigten in Hotels, Pensionen und Gaststätten einen enormen Anteil, betont NGG-Geschäftsführer Kurt Haberl. Angesichts schon jetzt großer Belastungen seien Forderungen nach immer längeren Arbeitszeiten daher „vollkommen fehl am Platz“.
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte wiederholt gefordert, die tägliche Höchstarbeitszeit durch ein maximales Wochen-Pensum zu ersetzen. Die NGG Niederbayern spricht von einem „Irrweg“:
„Jeder, der im Gastgewerbe arbeitet, weiß, dass Überstunden gerade in der Hochsaison dazugehören. Das Arbeitszeitgesetz sorgt aber dafür, dass das für den Einzelnen erträglich bleibt“, sagt Haberl. Das Gesetz schreibt eine Regelarbeitszeit von acht Stunden täglich vor. In klar geregelten Ausnahmefällen kann sie auf zehn Stunden ausgedehnt werden.