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Stromtrassen: Netzbetreiber reichen Pläne ein

Der Bau gigantischer unterirdischer Stromtrassen quer durch Deutschland für die Energiewende nimmt konkrete Formen an.
Die Netzbetreiber haben nun Routen-Vorschläge für mögliche Erdkabel-Korridore erarbeitet. So soll der Windstrom von den Küsten in die Industriezentren des Südens transportiert werden. Der sogenannte Südostlink führt auch durch Niederbayern, vorbei an Mallersdorf-Pfaffenberg und Bayerbach.Enden soll die Trasse am Atomkraftwerk Isar bei Landshut, weil dort die nötige Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die Trassenvorschläge seien noch keine Vorfestlegung, hieß es.Der Betreiber Tennet sagt aber, man habe Korridore gefunden, die die Region möglichst wenig belasten.Deshalb sei davon auszugehen, dass sich die Bürgerproteste in Grenzen halten werden.
Seit Herbst gingen von Bürgern, Kommunen und Verbänden zu beiden Milliarden-Projekten bereits mehr als 9000 Hinweise ein, die beim geplanten Verlauf der Trassen berücksichtigt worden sind.
Die Anträge für die zwei Stromautobahnen