Sonderbehandlung für Akkus

Auf Wertstoffhöfen sind sie tickende Zeitbomben:
Akkus, die im Elektroschrott landen.
Wenn es ganz blöd läuft, können die Akkus schwere Brände verursachen.
Der Landkreis Landshut ist ja mit den Feuern auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Wörth ein gebranntes Kind.

Darum ändert sich nun etwas bei den Altstoffsammelstellen im Landkreis Landshut.
Die Container für Elektroschrott sind ab November nicht mehr offen zugänglich.
So soll verhindert werden, dass Akkus unbemerkt unter die abgegebenen Elektrogeräte geraten.

Für den Elektroschrott werden jetzt Transportwagen beschafft, auf denen die Altgeräte deponiert werden können – die Platzwarte untersuchen die Geräte, ob die Bürgerinnen und Bürger nicht doch einen Akku vergessen haben – denn sie stehen ebenfalls weiter in der Pflicht, die Energiespeicher bereits vor der Fahrt zur Altstoff-Sammelstelle so weit wie möglich von den Geräten zu lösen.
„Akkus, die außen angebracht wurden, sollten vorab demontiert und die Kontakte mit einem Klebeband gegen Kurzschluss gesichert oder einzeln in Plastiktüten verpackt werden.
Die Platzwarte nehmen den Akku zur weiteren Entsorgung gerne persönlich entgegen“, sagt der zuständige Sachgebietsleiter Gernot Geißler.

Hochenergiebatterien sind nicht nur in Handys, sondern in allen möglichen Geräten verbaut, beispielsweise in elektrischen Werkzeugen oder auch in Rasenmähern.
Herkömmliche Batterien können weiterhin in den entsprechenden Sammeltonnen abgegeben werden.