Prozess um Wahlfälschung: Landkreis geht in Berufung

Nach dem ersten Urteil im Wahlfälschungsprozess von Geiselhöring will der Landkreis Straubing-Bogen in Berufung gehen.
Wie berichtet hatte das Landgericht Regensburg entschieden, dass der Angeklagte und mutmaßliche Wahlfälscher die 114.000 Euro Kosten für die Wahlwiederholung nicht zahlen muss.
Er habe nicht vorsätzlich gehandelt, hieß es in der Urteilsbegründung.
„Wir teilen diese rechtlichen Beurteilungen in keinster Weise“, so Landrat Josef Launer.
Man sei es den Bürgern schuldig, nicht gleich aufzugeben, sondern in Berufung zu gehen.