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Protestwelle aus dem niederbayerischen Bäderdreieck

„Wir wollen aufmachen“
Dieser Ruf kommt aus allen Ecken in Niederbayern.
Auch aus dem Bäderdreieck.
Die Situation ist verheerend, sagt Alois Brundobler, Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes in Bad Füssing.
Er meint, dass die Heilbäder als Gesundheitseinrichtung eingestuft werden sollen.

Mit Blick auf steigende Inzidenzwerte und die Ausbreitung von Corona-Mutationen sagt Brundobler aber auch:
«Was soll die Politik tun?
Die Hygienekonzepte sind gut, aber lassen sich Öffnungen verantworten?
Und wer will die Verantwortung übernehmen?
» Solange nicht die Mehrheit der Bürger immunisiert sei, bleibe die Lage eine Gratwanderung.

In Bad Füssing hofft man, mit einem Schnelltestzentrum bald wieder Gäste begrüße zu können.

In Bad Birnbach forderten Politiker und Kurbetreiber vor kurzem eine klare Öffnungsstrategie.
Laut Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn, haben die Kurorte bereits im vergangenen Jahr gute Hygienekonzepte erarbeitet.
Sie seien keine Pandemie-Treiber