Pilzsaison hat begonnen

Passionierte Pilzsammler können in den nächsten Wochen wieder ihrer Leidenschaft nachgehen.
Und dabei mit Korb und Messer durch die Wälder ziehen.
Denn die Pilzsaison hat begonnen.
Aber Vorsicht: nicht jeder Pilz ist essbar.
Und der Verzehr eines giftigen Pilzes kann folgenschwer sein.
Wir haben nun einige Tipps für einen sicheren Pilzgenuss.

  1. Nur nehmen, was man genau kennt: das ist die wichtigste Regel beim Pilze sammeln. Ist
    man sich nicht absolut sicher zur Genießbarkeit des Pilzes, sollte er auf keinen Fall
    gegessen werden.
  2. Bei Unsicherheit: Rat einholen. Viele Pilzratgeber geben einen guten Überblick über die
    heimischen Pilze und helfen bei der Erkennbarkeit. Auch kann der Rat der
    Pilzsachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie befragt werden.
  3. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einer Verwechslung, ist rasches Handeln geboten. Bereits
    geringste Mengen von Pilzgiften können schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen,
    bis hin zu tödlichem Ausgang.

 

Typische Symptome, die auch erst Stunden oder sogar Tage nach der Mahlzeit auftreten können, sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüche oder eine Gelbfärbung der Haut“, erklärt Dr. Andreas Spall, Standortarzt der Johanniter in Ostbayern. „Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte man sofort den Rettungsdienst rufen sowie alle Pilzreste und gegebenenfalls Erbrochenes aufbewahren“, empfiehlt der Experte. Ärzte können so die Art des Giftes feststellen lassen und die geeigneten Gegenmaßnahmen einleiten.