Natur pur statt Steinwüsten

Die Bezeichnung „Garten“ verdienen die leblosen Schotterflächen nicht, die der eine oder andere Hausbesitzer anlegt.
Der Landkreis Landshut setzt darum ein Zeichen gegen solche Schottergärten.
Und hat jetzt Besitzer von Naturgärten ausgezeichnet.
Das sind also Gärten, die ein Paradies für Pflanzen und Tiere sind.

Während des Zertifizierungsprozesses wurde darauf geachtet, dass die Gärtner keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwenden, auf chemisch-synthetische Dünger verzichten und keinen Torf zur Bodenverbesserung nutzen.
Zudem weisen die Gärten eine hohe ökologische Vielfalt und Biodiversität auf. Dafür haben die Gartenbesitzer verschiedene Lebensbereiche für Tier- und Pflanzenwelt geschaffen und gepflegt: Trockenmauern, Stein- und Holzhaufen, Feuchtbiotope, Sonnen- und Schattenplätze Fassadenbegrünung – durch diese Maßnahmen, weit weg von den beliebten „englischen Rasen“ und Schotterflächen, die kaum Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten.

Insgesamt vier Familien haben von Landrat Peter Dreier eine Urkunde mit Gartenplakette bekommen.