Keine Hirnhautentzündung im Kindergarten

Vielen Eltern dürfe jetzt ein riesen Stein vom Herzen fallen:
Das Landratsamt Rottal-Inn gibt Entwarnung.
In einem Pfarrkirchner Kindergarten gibt es keinen gefährlichen Fall von Hirnhautentzündung.
Das haben die Untersuchungen im Labor ergeben.
Die Meldung über den möglichen Meningitis-Fall hatte am Wochenende Eltern und Kindergartenleitung beunruhigt.
Und es wurde gefragt, ob die Kita überhaupt geöffnet werden sollte.

Heute stellt das Landratsamt in Pfarrkirchen noch mal klar, dass ein bloßer Anfangsverdacht nicht reicht, um einen Kindergarten zu schließen.
Weiter heißt es:
„Außerdem müssten im Falle einer Meningokokkenmeningitis alle Kinder der betroffenen Gruppe entsprechende, nicht nebenwirkungsfreie Medikamente einnehmen, eine Maßnahme, die zum Wohle der Kinder selbstverständlich nicht auf einen bloßen Anfangsverdacht hin durchgeführt wird.
So wünschenswert eine schnelle Klärung der Situation für alle Beteiligten wäre, braucht ein Labor für eine entsprechende Untersuchung eine gewisse Zeit, während dieser keine endgültige Entwarnung gegeben kann.
Hier ist von allen Beteiligten das Augenmaß erforderlich, keine unbegründete Panik zu verbreiten, sondern ruhig und seriös mit der Situation umzugehen.“