Kampf gegen die Funklöcher

Mobiles Internet Fehlanzeige.
Der Freistaat Bayern will aber etwas gegen die Funklöcher in Bayern tun.
Heute hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die ersten Förderbescheide verteilt.
Unter anderem an Schalkham, Wurmsham und Bayerbach bei Ergoldsbach im Landkreis Landshut.
Der Freistaat fördert die Kosten für Masten, Fundamente und
Leerrohre mit bis zu 80 Prozent.
Die Mobilfunkbetreiber mieten die Standorte und installieren dort LTE-Sendeanlagen.
„Wo man bisher mit Funklöchern leben musste, sorgen wir gemeinsam mit den Kommunen für Abhilfe.
Damit kommen wir dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern wieder ein Stück näher.“, sagte Aiwanger.

Deutschland gehört zu den Schlusslichtern beim Mobilfunk.
Im internationalen Vergleich belegt man hierzulande mit 65,5 Prozent Flächenabdeckung lediglich Rang 70, wie aus dem aktuellen Mobilfunk Report von Speedcheck hervorgeht.

Hier liegen Japan und Südkorea an der Spitze.
Aber auch die USA, die Beneluxländer, Skandinavien und Teile Osteuropas kämen auf eine Abdeckung von über 80 Prozent.

Bei der LTE-Abdeckung sind nur Irland und Weißrussland noch schlechter als Deutschland.