Innenminister schüttelt viele Hände

Wenn Integration gelingt, dann finden Flüchtlinge bei uns eine neue Heimat und geben der Gesellschaft etwas zurück.
Doch damit das gelingt, braucht es viele ehrenamtliche Helfer, die ihre Zeit dieser wichtigen Aufgabe widmen.
Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Landshut den niederbayerischen Integrationspreis 2018 verliehen.
Mit der Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die dabei helfen, die Integration von Flüchtlingen zu fördern.
Und das sind die Preisträger aus Niederbayern:

-Freiwilligenagentur Landshut, Preisgeld 1.500 Euro
Das „Café Deutsch“ hilft Geflüchteten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.
Es werden sogenannte Sprachtandems aus jeweils einem qualifizierten Freiwilligen und einem Geflüchteten gebildet.
Die Tandempartner treffen sich wöchentlich zum Üben im Café Deutsch. Mittlerweile sind rund 80 Sprachtandems aktiv.

-Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Preisgeld 1.000 Euro
Die Praxislernwerkstatt Pfarrkirchen schult Geflüchtete mit dem Ziel, sie auf eine Ausbildung oder Arbeit vorzubereiten.
Außerdem werden Kontakte zu kleineren, lokalen Betrieben geknüpft, die dringend motivierten Nachwuchs suchen:
Ein einzigartiges Angebot im ländlichen Raum, um Wege in Ausbildung und Arbeit zu erleichtern und Vorbehalte abzubauen.

-Osama Alhussin, Preisgeld 500 Euro
Der 22-jährige Syrer ist ein Paradebeispiel für gelungene Integration.
Seit über einem Jahr ist Osama Alhussin ein engagiertes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Straubing.
Der Solidaritätsgedanke, der hinter der Freiwilligen Feuerwehr steht, hat Alhussin fasziniert und ihn zum Eintritt bewogen.

-Leander Hartung und Arne Pieper, Preisgeld 500 Euro
Das Filmprojekt „Fremd“ bringt Integration auf die Leinwand.
Der Film begleitet den jungen Rafik, der nach einer traumatisierenden Flucht aus Syrien in einem kleinen Ort nahe Landshut eine neue Heimat finden möchte.