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Horror-Krankenschwester vor Gericht

Das klingt wie aus einem Krimi: Ein Frau aus dem Landkreis Landshut soll versucht haben, ihren Ehemann zu töten.
Über eine längere Zeit soll die Krankenschwester aus Altdorf ihrem Mann ein Blutverdünnungsmittel gegeben haben.Morgen beginnt vor dem Landgericht Landhut der Prozess.

Zum ersten Mal war es bei dem Ehemann auf einer Urlaubsreise Anfang 2015 zu ungewöhnlichen Blutungen aus Mund und Nase gekommen. Nach der Rückkehr wurde er mehrmals in einem Krankenhaus behandelt, die Ursache konnte aber nicht gefunden werden. Im Frühsommer wurden die Symptome immer schlimmer: Der Mann hatte Schwindelanfälle und Sehstörungen. Im Juni 2015 stürzte der Ehemann und erlitt eine starke, unaufhörlich blutende Platzwunde am Kopf. Er kam erneut ins Krankenhaus. Jetzt stellten die Ärzte eine lebensbedrohliche Konzentration eines Blutverdünnungsmittels fest. Weil der 66-Jährige sagte, nie ein solches Mittel genommen zuhaben, fiel der Verdacht auf die Ehefrau. Wenige Tage später kam sie in Untersuchungshaft.Das Motiv der 66-Jährigen soll Habgier gewesen sein.Um ihren bisherigen Lebensstil zu sichern, wollte sie an das Erbe des Ehemannes kommen , heißt es.