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Hochwasserkatastrophe: Auch ohne Dammbruch verheerend

Bei der Flutkatastrophe in Simbach am Inn im vergangenen Jahr hat der Dammbruch offenbar nicht die entscheidende Rolle gespielt.

Das hat Medienberichten zu Folge eine Studie der Universität für Bodenkultur in Wien, kurz BOKU, ergeben. Zwar habe der Bruch des Straßendamms die Lage verschärft, doch die Schäden wären auch ohne dieses Ereignis ähnlich groß gewesen. Überschwemmungen wie diese gebe es statistisch gesehen nicht mal alle 1000 Jahre. Die Vorrichtungen in Simbach seien aber nur für ein 100-jähriges Hochwasser gerüstet gewesen.Die Studie wurde nach der Katastrophe im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben und soll die Ursachen der Flut klären. Auf Grundlage der Ergebnisse will die Stadt künftig ihren Hochwasserschutz ausrichten. Im März sollen die ausführlichen Ergebnisse dann auch den Simbacher Bürgern vorgestellt werden.