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Großeinsatz in Straubing geht weiter

Es herrscht fast schon Ausnahmezustand in Straubing:
Rund 200 Helfer sind im Einsatz, weil aus einer Leitung im Straubinger Eisstadion Ammoniak ausgetreten ist.
Mittlerweile ist die Austrittsstelle abgedichtet.
Das in der Leitung befindliche Ammoniak tritt jedoch weiter aus, eine Spezialfirma wird in Kürze vor Ort erwartet.
Die Evakuierungen laufen weiter.
Die Einsatzkräfte gehen von Haus zu Haus.

Über 70 Anwohner sind schon in einer Turnhalle untergebracht worden.
Mehrere Menschen klagen über Atemwegsbeschwerden.
Zur Betreuung der Evakuierten in der Turnhalle der St. Wolfgang Schule wurde ein Kriseninterventionsteam angefordert.
Rund 20 Verletzte werden dort medizinisch versorgt.

Die Straßen rund um das Straubinger Eisstadion bleiben wohl bis zum Mittag gesperrt – bis dahin dürfte der Geruch verflogen sein, schätzt die Feuerwehr.
Für den Personen- und Fahrzeugverkehr sind folgende Straßen gesperrt:

– Geiselhöringer Straße ab Kreisverkehr
– Regensburger Straße komplett
– Gartenstraße komplett
– Sperrung am Stadtgraben – Einfahrt Theresienplatz
– Westtangente ab Einmündung Meginhardstraße
– Am Hagen: Ostseite ab Spitaltor.

Anwohner sollen weiter Fenster und Türen geschlossen halten.
Nach bisherigen Erkenntnissenist die Leitung im Straubinger Eisstadion bei Bauarbeiten beschädigt worden.