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Glyphosat: „Weiterhin langfristiger Ausstieg erforderlich!“

Nachdem die Europäische Chemieagentur das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hat, hagelt es weiter Kritik.
Nicht nur die Grünen, auch die SPD zeigte sich empörtDie niederbayerischen SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl kann die Entscheidung der EU-Behörde nicht nachvollziehen.Die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft, sagte in einer Pressemitteilung: Glyphosat bringe erhebliche Umweltrisiken und schade der Artenvielfalt, zudem sei der Stoff weder für Mensch, noch Tier ungefährlich, so Hagl-Kehl. Die Abgeordnete ist für einen langfristigen vollständigen Ausstieg. Es müssten aber Alternativen und ein praktikabler Ausstiegsplan entwickelt werden, so die Überzeugung der SPD-Politikerin. Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) warnt schon seit 2015 vor dem Unkrautvernichtungsmittel.