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Frust über „Proporzdenken“ bei der SPD

Großer Ärger nach dem Scheitern der niederbayerischen SPD Politikerin Johanna Uekermann bei der Listenwahl.
Weil die Tochter wegen Regionalproporz auf einen aussichtslosen Listenplatz für die Bundestagswahl gesetzt wurde, machen die Eltern ihrem Ärger Luft.Der Vater Heinz Uekermann legt seine Parteiämter als Vorsitzender des Unterbezirks Straubing, als Mitglied im Bezirksvorstand Niederbayern sowie als Ortsvorsitzender von Mitterfels nieder. Aus der SPD austreten will Heinz Uekermann noch nicht – seine Tochter habe ihn darum gebeten. Er ist seit 50 Jahren bei der SPD.Die Mutter von Johanna Uekermann ist dagegen noch am Samstag ausgetreten.
Die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann kam nur auf den unsicheren Listenplatz 26. Sie hat damit diesmal kaum noch Chancen auf den Einzug in den Bundestag im nächsten Jahr. Offenbar wollten vor allem die Delegierten aus Franken den Niederbayern nicht noch einen aussichtsreichen Listenplatz überlassen.Neben Pronold haben die Niederbayern mit Flisek und Hagl-Kehl schon drei Kandidaten auf aussichtsreichen Plätzen.