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Dingolfinger Landrat verteidigt umstrittene Schließung der Spielplätze

Es ist eine umstrittene Maßnahme mit heftigen Reaktionen:
Die Spielplätze im Landkreis Dingolfing-Landau sind gesperrt – wegen der hohen Inzidenz.
Bei Facebkook reagieren viele Menschen mit deutlicher Kritik.
Von zum Teil „verletzenden Reaktionen“ spricht Landrat Werner Bumeder.

Wie er im Radio Trausnitz-Interview gesagt hat, sind nicht die spielenden Kinder das Problem.
Für Ärger sorgen zum Beispiel Jugendgruppen oder Erwachsene, die sich nicht an die Abstände halten.
Darum hat sich der Landkreis zu der Maßnahme entschieden.

Die verschärften Corona-Maßnahmen gelten bis 9. Mai.

  • Die nächtliche Ausganssperre wird auf 21 Uhr vorverlegt und dauert bis 5 Uhr.
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Bolzplätze werden geschlossen. Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb für Berufssportler sowie Schulsport bleibt davon unberührt.
  • Öffentliche   Spielplätze werden geschlossen.
  • Für den Besuch von Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen ist ein negativer PCR- oder Schnelltest nötig, der nicht älter als 48 Stunden alt ist. Alternativ ist ein vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest möglich. Für Besucher genannter Einrichtungen gilt die FFP2-Maskenpflicht.
  • Die Teilnehmerzahl bei Bestattungen auf dem Friedhof wird auf 25 Personen begrenzt.
  • Angebote zur Notbetreuung an Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen dürfen nur noch von Kindern wahrgenommen werden, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur (beispielsweise Pflege, Rettungsdienst oder Lebensmittelversorgung) tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder verhindert sind. Diese Regelung gilt erst ab Montag, 26. April.
  • Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden können.