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Corona bremst Donauausbau nicht

Jahrzehnte haben die Diskussionen gedauert –bald folgen die Taten.
Es geht um den Donauausbau in Niederbayern.
In den kommenden Wochen sollen die Arbeiten beginnen.

Corona bremse den Donauausbau nicht, sagte Minister Thorsten Glauber (Freie Wähler).
Und weiter:
«Ich bin froh, dass das größte Hochwasserschutzprojekt Bayerns demnächst starten kann.»

Wenn alles fertig ist, sollen die Menschen an der Donau besser vor Hochwasser geschützt sein.
Damit sich die Katastrophe von 2013 nicht wiederholt.
Zwischen Straubing und Deggendorf werden zum Beispiel Deiche erhöht oder zurück verlegt.

Anfang 2013 hatte die bayerische Staatsregierung unter Ministerpräsident Horst Seehofer statt einer weitgehenden Kanalisierung des Flusses den sanften Donauausbau samt Verbesserung des Hochwasserschutzes beschlossen.
Wenige Monate später richtete in Deggendorf ein Jahrhunderthochwasser schwere Verwüstungen an.