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Bundespolizei: Füße runter von den Gleisen

Vor einer lebensgefährlichen Abkürzung warnt die Bundespolizei in Niederbayern. Am Straubinger Bahnhof gehen immer wieder Leute über die Gleise, um den Weg abzukürzen.
Das ist lebensgefährlich, warnt die Bundespolizei.Denn die modernen Züge sind schnell und leise.Außerdem haben die ICE´s, die durch den Straubinger Bahnhof fahren, einen Bremsweg von über einem halben Kilometer.Die Bundespolizei will den Bahnhof jetzt stärker kontrollieren.Die Warnung vor dem Überqueren von Bahngleisen gilt natürlich für alle Bahnhöfe in Niederbayern.
Das rücksichtslose und leichtsinnige Verhalten der Gleisüberschreiter verunsichert immer wieder Lokführer und gefährdet Fahrgäste. Denn Lokführer müssen frühzeitig mit Schnellbremsungen auf unfallträchtige Situationen reagieren. Stehende Fahrgäste können hierbei durch überraschende Schnellbremsungen stürzen und sich verletzen. Den Verursacher erwarten empfindlichere Folgen: Er wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und hat zudem noch für die entstandenen Kosten eines Verletzten und der Deutschen Bahn aufzukommen. Die Bundespolizei appelliert eindringlich an die Vernunft der Bahreisenden, die Gleise nur an dem dafür vorgesehenen Bahnübergang für Fußgänger zu überschreiten. Zudem werden die Eltern gebeten, ihren Kindern die Gefahren der Bahn nochmals zu verdeutlichen.