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BMW spürt Gegenwind und verkauft weniger Autos

BMW verkündet in der Regel Erfolgsmeldungen.
Aber Inflation, Chipengpässe und Energiekrise gehen auch an BMW nicht spurlos vorbei.
Im zweiten Quartal sind 20 Prozent weniger Autos verkauft worden.
Der Auftragsbestand ist noch sehr hoch, aber die Neubestellungen gehen zurück.
Inflation und steigende Kreditzinsen belasten die Kunden, sagt BMW-Boss Zipse.
Und wie sind die Aussichten?
Das hängt von der Versorgungslage bei Halbleitern und Energie ab, meint er.

BMW  könne lokale Einschränkungen oder Ausfälle der Gasversorgung größtenteils auffangen.
Der von eigenen gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Deutschland und Österreich erzeugte Strom könne zugekauft werden.
Bei größeren Umstellungen werde es schwierig und teuer. Und wenn die Chemieindustrie und Lieferanten kein Gas mehr hätten, lägen alle Prozessketten still, sagte Zipse.