Blechlawine soll Orte unfahren

Schon lange leiden die Menschen in Arth und Weihmichl unter dem Verkehr auf der B 299.
Jeden Tag wälzt sich eine Blechlawine aus Lastern und Autos durch die Orte.
Die Straßen sind viel zu eng und kurvig, teilweise fehlen Geh-oder Radwege.
Mit der geplanten Ortsumgehung geht es langsam voran.
Jetzt beginnt das Genehmigungsverfahren.
Wenn alles gut läuft, könnte schon übernächstes Jahr mit dem Straßenbau begonnen werden.
Die Weiterführung der Umgehung bis Oberneuhausen ist vorgesehen.

Bei der letzten amtlichen Straßenverkehrszählung im Jahr 2015 wurden auf der B 299 zwischen Arth und Weihmichl 8.700 Kfz/Tag gezählt.
Der Anteil des Schwerverkehrs ist mit 1.140 Kfz/Tag hoch. Südlich des Planvorhabens ergab die Verkehrszählung 2015 auf der B 299 bei Pfettrach sogar 17.300 Kfz/Tag.

Die B 299 ist zwischen Landshut und Neustadt an der Donau auf weite Strecken bereits entsprechend den verkehrlichen Anforderungen ausgebaut.
Unzureichend ist aber der etwa 10 km lange Abschnitt zwischen Arth und Oberneuhausen.