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Beschäftigte sollten Gehaltszettel checken

Ein Blick auf den Gehaltszettel lohnt sich. Darauf weist jetzt die Gewerkschaft NGG-Niederbayern hin.
Nachschauen sollten alle, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen.Denn mit Jahresbeginn ist der Mindestlohn etwas gestiegen.Unter dem Strich bringt das für Vollzeitbeschäftigte über 50 Euro mehr im Monat.Die Gewerkschaft NGG rät den Beschäftigten dazu, darauf zu schauen, ob der Chef das Lohnplus überwiesen hat.
Wer im Landkreis Landshut vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde. „Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Kurt Haberl von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
„Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen dabei am Ende passen“, so Haberl.Der NGG-Geschäftsführer warnt zudem vor „Lohn-Tricksereien durch die Hintertür“: „Es ist eine beliebte Chef-Masche, die Menschen länger arbeiten zu lassen, die Überstunden dabei aber nicht zu bezahlen. Das ist illegal.“