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BDS unterstreicht Distanz zu Altinger

Der Bund der Selbstständigen ist sauer auf seinen früheren Präsidenten Marco Altinger aus Landshut.
Der BDS wirft ihm vor, er würde in letzter Zeit Veranstaltungen seines neugegründeten Verbandes „Werteorientierter Mittelstand Deutschland“ als Gemeinschaftsevents mit dem BDS tarnen.
Der BDS weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine Zusammenarbeit mit Altingers Verein gebe und auch eine solche nicht geplant sei.
Hauptgeschäftsführer Michael Forster stellt fest:
„Herr Marco Altinger und sein neuer Verband WEMID schmücken sich mit fremden Federn, indem sie sich die Bedeutung und die Kontakte des Bund der Selbständigen zunutze machen, um ihre Veranstaltungen mit Besuchern und VIPs zu füllen.

Der BDS Bayern und seine Mitglieder wurden nicht befragt, ob eine solche Kooperation gewollt ist.
Der BDS Bayern arbeitet derzeit weder inhaltlich noch konzeptionell mit WEMID zusammen.
Dies ist auch nicht angestrebt.
Eine unterstützungswürdige Werteprägung können wir weder bei WEMID noch bei dessen Initiatoren erkennen.
Wir halten daher einen gemeinsamen Auftritt für unseren Verband für eher schädlich und lehnen dies ab.“

Inzwischen hat sich auch Marco Altinger geäußert.
Er stellte schriftlich klar:
„Ich bin vorsitzender des BDS landshut.
Dessen Vorstand hat einstimmig beschlossen, dieses Jahr diverse Veranstaltungen mit dem Wemid verband in Kooperation zu machen.
Dies läuft in anderen BDS Ortsverbänden ähnlich mit anderen Wirtschaftsverbande.“