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Aufwärtstrend am Flughafen München

Er ist ein Jobmotor in der Region und Anlaufziel Nummer eins für den Urlaub.
Der Flughafen München.
Und hier geht es weiter aufwärts.
Von Januar bis September ist die Zahl der Passagiere deutlich gestiegen.
Auf rund 23 Millionen.
Das sind deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum.
Vom Vor-Corona-Niveau ist der Airport im Erdinger Moos aber noch ein  gutes Stück entfernt.

Flughafen-Chef Lammers schlug aber auch kritischere Töne an:
Der rasante Anstieg habe das Gesamtsystem Luftverkehr «an seine Grenzen geführt».
Viele Unternehmen hätten ihre Belegschaft ausdünnen müssen, jetzt aber nicht schnell genug wieder aufstocken können.
Weil im Luftverkehr zudem Probleme an einer Stelle auch Auswirkungen auf andere Standorte und Akteure hätten, habe sich ein Gesamtbild ergeben, «das von durcheinander gewirbelten Flugplänen, Verzögerungen und Servicedefiziten geprägt war».

In München sei die Situation zwar «vergleichsweise stabil» gewesen und es habe «keine allzu langen Schlangen vor den Kontrollen» gegeben.
Dennoch sei es auch dort phasenweise zu Störungen gekommen.
Personalengpässe und ein hoher Krankenstand bei einem privaten Dienstleister hätten dazu beigetragen, «dass viele Gepäckstücke von Passagieren nicht planmäßig verladen beziehungsweise entladen wurden».
Inzwischen habe sich die Situation verbessert, betonte Lammers.

Auch der Flughafen selbst hat inzwischen wieder begonnen, Personal aufzubauen.
Im operativen Betrieb soll ihre Zahl bis Mai 2023 von 2900 auf 3200 steigen, um für den Sommerverkehr gerüstet zu sein.