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Aufräumen nach heftigen Gewittern in Niederbayern

Um kurz nach 18 Uhr gestern Abend melden sich die Piepser bei den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Pfarrkirchen.
Nur wenige Minuten vorher ist ein Gewitter mit Starkregen, Sturm und Hagel über die Stadt hinweg gedonnert.
Bäume stürzen um, Keller werden überflutet.
Es ist fast ein Wunder, dass niemand verletzt wird.
Der Pfarrkirchner Bürgermeister Wolfgang Beißmann sagte im Radio Trausnitz-Interview:

Von zwei in Pfarrkirchner Firmen werden Dachteile abgedeckt und fliegen durch die Gegend.
Ein Auto wird getroffen.
Die Aufräumarbeiten werden sich wohl noch eine Weile hinziehen.
Wegen Unwetterschäden ist das Pfarrkirchner Freibad bis einschließlich Freitag geschlossen.

Auch in Stadt und Landkreis Landshut hat ein heftiges Unwetter gewütet.
Feuerwehr und THW waren ab drei Uhr nachts fast pausenlos im Einsatz.
Der Schwerpunkt lag dabei auf vollgelaufenen Kellern, Unterführungen sowie dem beseitigen umgestürzter Bäume bzw. abgebrochener Äste.
Auch im Rosental ergossen sich aus dem hinteren Bereich wieder Wassermassen bis zur Bachstraße und sorgten phasenweise für verschlammte Keller, nicht mehr passierbare Fahrbahnen sowie ausgehobene Gullydeckel.

Die am schlimmsten betroffenen Gebiete nach Einsatzzahlen im Stadtgebiet waren dieses mal der Landshuter Westen bis hinüber zur Wolfgangsiedlung sowie das Innenstadtgebiet.
Im Landkreis wurde unter anderem Altdorf ziemlich getroffen.