Armbrust-Drama: Noch viele offene Fragen

Dieser Fall könnte in die deutsche Kriminalgeschichte eingehen:
Drei Menschen sterben in Passau durch Pfeile aus Armbrüsten.
Offenbar ein erweiterter Suizid.
Hunderte Kilometer weiter weg sterben zwei Frauen.
Eine davon ist die Partnerin einer der Toten aus Passau.
Mittlerweile ist klar, dass die beiden Frauen in Wittingen in Niedersachsen nicht durch äußere Gewalt gestorben sind.
Die Todesursache steht aber noch nicht fest.
Dass es sich auch hier um einen Suizid handelt, bezeichnet die zuständige Staatsanwaltschaft als Spekulation.

Nach ersten Erkenntnissen liegt der Todeszeitpunkt einige Tage zurück.
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
Die Leichen der 35-Jährigen und der 19-Jährigen waren in der Medizinischen Hochschule Hannover obduziert worden.

Den Ermittlern zufolge war die tote 19-Jährige an derselben Adresse in Wittingen gemeldet wie das Frauenpaar.
Bei der toten 35-Jährigen handelt es sich um eine Lehrerin der örtlichen Grund- und Oberschule.
Die Polizei hatte beide Leichen entdeckt, als sie der Frau die Nachricht überbringen wollte, dass ihre Lebenspartnerin in Passau gestorben sei.