© Staatliches Bauamt Landshut

Anträge verzögern Prozess in Landshut

Neue Anträge verschieben wohl das Ende im Prozess gegen eine Krankenschwester aus dem Landkreis Landshut. Die Frau aus Altdorf soll versucht haben, ihren Mann mit Blütverdünner umzubringen – aus Habgier.
Vor dem Landgericht Landshut hat die Verteidigung mehrere Anträge vorgebracht.Gefordert wird unter anderem ein Gutachten, das die Frage klären soll, ob der Mann sich die Blutverdünner möglicherweise selbst zugefügt hat.
Zudem steht die Frage im Raum, ob seine Ex-Frau ihm möglicherweise nach dem Leben trachtete. Darüber hinaus sollen der Computer und Tagebücher des Mannes ausgewertet werden. Die Angeklagte soll ihrem Mann längere Zeit Blutverdünnungsmittel verabreicht haben, um ihn zu töten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, die Frau habe an das Erbe ihres Mannes kommen wollen, um ihren Lebensstil zu sichern. Die Frau hatte den Tatvorwurf bei ihrer Aussage im November indirekt bestritten.